Bockbierfestturnier Bad Friedrichshall 2018 (1.-3. Juni)

Was haben die Mutter von Niki Lauda, Maultaschen und „vergessene“ Schuhe und Handys mit Tischtennis zu tun? Na klar, es war wieder Zeit für die Ausfahrt in den wilden Süden zum Bockbierfestturnier des FSV Bad Friedrichshall!

 

Los ging es zu acht am 1. Juni vom Hamburger Hauptbahnhof – nicht ohne dass alle erstmal das traditionelle Frühstück im Schweinske einnahmen. Die rund sechseinhalbstündige Fahrt in den Süden verging wie im Flug, obwohl unserer Reisegruppe sich über zwei getrennte Abteile verteilen musste dank eines Waggontausches der DB mit damit verbundenen Wegfall der Sitzplatzreservierungen.  Das war schon ein bisschen ärgerlich!

 

Über Mannheim und Heidelberg vorbei an der Hoffenheimer Rhein-Neckar Arena gelangten wir mit leichter Verspätung so gegen 16.30 Uhr in Bad Friedrichshall-Jagstfeld an, wo wir nach kurzem Fussweg umgehend unsere Zimmer im wunderbar über dem Neckar gelegenen Gasthof „Zur Schönen Aussicht“ beziehen konnte.

 

Nach kurzer Ruhepause dort, rief dann auch schon das Bockbier im Stadtteil Hagenbach nach uns! Umgehend machten wir uns zu Fuss die 3km dorthin auf den Weg – natürlich nicht ohne uns vorher wie mittlerweile üblich mit selbstgemachten Maultaschen bei meinen Eltern den Magen vollzuschlagen. Es hat allen wieder hervorragend geschmeckt und „Herzlichen Dank“  dafür an dieser Stelle vom ganzen Team, auch für die Transportdienste bei der Abfahrt!

 

So gestärkt konnten wir auch die restlichen Meter zum Bockbierfestzelt gut bewältigen und dort die nächsten Stunden zu den Klängen der besten Rockband im schwäbischen Unterland (Rock’s Off Coverband) die Bierkrüge und die Metal Fork in die Luft strecken.

 

So gegen 2 Uhr waren dann die letzten Headbanger wieder im Hotel zurück.

 

Am nächsten Morgen schafften es tatsächlich alle rechtzeitig zu Turnierbeginn in die Kocherwaldhalle und wir traten ab 10.30 Uhr mit 4 Zweierteams an.  Nicht schlecht für so einen weiten Weg bei erschienenen 24 Mannschaften. Wie allerdings erwartet, war die Konkurrenz wieder sehr stark und so überraschte es nicht, dass so gegen 15.00 Uhr alle unsere Teams nach der Vorrunde ausgeschieden waren.  Trotz aller Ambitionen war das auch eine Erlösung, denn die Temperaturen und die Luftfeuchtigkeit waren doch den ganze Tag sehr hoch und so konnte die Truppe zusammen (inklusive kurzzeitig noch in der Halle vermisster Schuhe eines Sportkameraden) den Weg ins gleich nebenan gelegene Solefreibad antreten, um das dringend notwendige muskuläre und mentale Regenerationsprogramm durchzuführen.

 

Nach ca 2 Stunden Planschen, Rutschen und Sonnenbaden ging es wieder zurück zur Schönen Aussicht, wo alle gemeinsam auf der Sonnenterasse bestens  mit leckeren Grillspeisen versorgt wurden.  Anschließend fuhr uns dankenswerterweise Wirt Heinzi in zwei Ladungen direkt zum Festzelt rüber, in dem an diesem Abend Partydisco zusammen mit den FSVlern und einigen Spielern von anderen Mannschaften angesagt war. Durch zunehmenden Biergenuss fand man dann auch schnell Lieder wie das über die Mutter von Niki Lauda (für Kenner: „Mamma Lauda“) leicht einprägsam und es wurden unter ausgiebiger gesanglicher Mitgestaltung alsbald zusammen mit den einheimischen TTlern die Bierbänke bestiegen. Hierbei entwickelten sich dann auch trotz der für manches Nordlicht vorhandenen Sprachbarrieren schnell richtige Männerfreundschaften von Sportler zu Sportler –  Bockbier verbindet eben!  Insgesamt ein sehr lustiger und unterhaltsamer Abend und nachdem zu später Stunde auch unsere beiden Bockbier-Neulinge leicht widerwillig zum Abmarsch aus dem Zelt bewegt werden konnten, kamen wir per Großraumtaxi irgendwann nachts wieder im Hotel an, welches dieses Mal auch sehr ruhig und ohne weitere Zwischenfälle betreten wurde.

 

Da die Reiseleitung aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt hatte, war neuerdings bei der Rückreise am Sonntag auch ausgiebig Zeit zum Ausschlafen und Frühstücken, denn der Zug Richtung HH ging erst um 12:16 Uhr.  Die Rückfahrt verlief komplikationslos und die meisten konnten auch entgangenen Schlaf nachholen.

 

Nur zum Schluss wurde es nochmal spannend, denn es fehlte plötzlich nach dem Aussteigen am Hamburger Hauptbahnhof ein Handy und der in den noch haltenden Zug zurücksprintende Besitzer konnte diesem gerade noch mal rechtzeitig vor der Weiterfahrt entkommen. Das Handy klingelte übriges dann aus seiner den anderen Teammitgliedern während der Suche überlassenen Sporttasche.

 

Also, alles wieder mal der ganz normale Wahnsinn an diesem Wochenende und alle wollen definitiv 2019 wieder mit, wie mir eingehend versichert wurde!

 

Jens Krämer

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